Filmveranstaltung: Elser – er hätte die Welt verändert

13. Oktober 2019

Aus Anlass des bevorstehenden 80. Jahrestages des Attentats von Georg Elser auf Hitler haben verschiedene Organisationen die Vorführung des spannenden Spielfilm „Elser – er hätte die Welt verändert“ initiiert.

Der Film wird am Sonntag, 3. November 2019 in einer Matinee um 11 Uhr im Park-Kino in Freilassing gezeigt.

Weitere Informationen siehe Flugblatt Elser-Film R’hall 3.11.2019

Mahnwache in Traunstein zum Gedenken an den antisemitischen Terroranschlag in Halle

10. Oktober 2019

Die Traunsteiner Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der AntifaschistInnen – hält zum Gedenken an die Opfer des rechtsextremistischen Terroranschlags und an das beabsichtigte Massaker an jüdischen Gläubigen in der Synagoge von Halle eine Mahnwache ab und ruft zur Teilnahme auf.

Der beabsichtigte Anschlag auf die Synagoge – am höchsten jüdischen Feiertag, Jom Kippur – zeigt überdeutlich, wozu Antisemitismus und Rassismus führen können. Das Geschehen in Halle geht uns alle an und fordert uns alle auf, jeder Ausgrenzung von Menschen anderen Glaubens, Herkunft oder Hautfarbe auch im Alltag entschieden entgegen zu treten. Gleichzeitig müssen auch Politik und Behörden endlich wirklich konsequent gegen jede Form von Antisemitismus, Rassismus und rechtsradikalem Denken vorgehen.

Zeit: Samstag, 12.10., 12 Uhr

Ort: Gedenkstein für die Opfer der NS-Diktatur im Stadtpark Traunstein, Bahnhofstraße

Gedenktafel für Engelbert Steiner am Bahnhof Übersee

20. August 2019

Am 25. Juli 2019 wurde am Eingang zum Bahnhof Übersee/Chiemsee – seinem früheren Arbeitsplatz – eine neue Gedenktafel für den Schrankenwärter Engelbert Steiner enthüllt. Sie erinnert daran, dass Steiner aufgrund einer Denunziation verhaftet, vom Volksgericht zum Tode verurteilt und am 8. September 1943 hingerichtet wurde.

Weitere Informationen siehe Engelbert Steiner

 

Nie wieder Krieg! Nie wieder Faschismus! Für Frieden und Abrüstung!

20. August 2019

Erklärung des Deutschen Gewerkschaftsbundes zum Antikriegstag: 1. September 2019

„NIE WIEDER KRIEG! NIE WIEDER FASCHISMUS!“ Das ist die Antwort der Gewerkschaften auf das unermessliche Leid, das Nazi-Deutschland über die Welt gebracht hat als es am 1. September 1939 Polen überfiel und damit die Katastrophe des Zweiten Weltkriegs aus- löste. Achtzig Jahre nach Beginn des grauenhaften Vernichtungskriegs der Nazis haben wir allen Anlass, am Antikriegstag daran zu erinnern, wohin das Wiedererstarken von blindwütigem Nationalismus und Militarismus, von Menschenfeindlichkeit und Rassismus führen kann.

Weiterlesen siehe Erklärung-des-Deutschen-Gewerkschaftsbundes-zum-Antikriegstag

Gedenkfeier Surberg 5. Mai 2019

2. April 2019

Detail des Gedenksteins

Die Gedenkfeier zur Erinnerung an das Massaker an über 60 KZ-Häfltingen eines Todesmarsches findet dieses Jahr am Sonntag, den        5. Mai 2019, 13.00 Uhr, in der Gedenkstätte in Surtal statt.

 

Ansprache: Heinz Biack
Sein Vater, der Salzburger Jurist Dr. Karl Biack, wurde 1943 nach Traunstein an das damalige Wirtschaftsamt in der Güterhallenstraße versetzt, dort im März 1944 verhaftet und mit zehn anderen Personen eines katholischen Freundeskreises u.a. wegen Abhörens von „Feinsendern“ angeklagt. Karl Biack wurde zum Tode verurteilt und im November 1944 in München-Stadelheim hingerichtet.

Grußwort: Josef Wimmer, Bürgermeister der Gemeinde Surberg
Weitere Informationen siehe –> Flugblatt Surberg 2019

Ausstellung Verfolgung und Widerstand in der NS-Zeit im Landkreis Traunstein

12. November 2018

Nun ist die in den 1990er Jahren mit viel ehrenamtlichem Engagement und professioneller Unterstützung erstellte Ausstellung des Kreisjugendringes Traunstein auch wieder im nördlichen Landkreis zu sehen: Vom 9. bis zum 21. November informieren über 30 große Schautafeln über die Zeit des Nationalsozialismus, der auch vor unserem Landkreis nicht Halt machte.

Gleich zu Beginn der Naziherrschaft wurden Frauen und Männer vor allem aus der Arbeiterbewegung als Nazigegner verfolgt und oftmals mehrere Jahre eingesperrt. Anhand vieler Einzelbeispiele wird das Ausmaß der Verfolgung, welche mit den Jahren immer mehr ausgeweitet wurde, deutlich. In der „Arbeiterstadt“ Trostberg waren zunächst vor allem Sozialdemokraten und Kommunisten betroffen; die Ausgrenzung und Verfolgung erstreckte sich dann auch auf Angehörige bürgerlicher Parteien, auf jüdische Bürger, auf Zeugen Jehovas und andere.

Die Ausstellung vermittelt überdies, dass es aus allen Teilen der Gesellschaft auch Widerstand gab. Auf verschiedenen Tafeln werden solche Beispiele aus Gemeinden und Städten anschaulich gemacht; dies ist nur möglich, weil bei der Erstellung der Ausstellung damals noch viele „Spuren“ vor Ort gesichert und Gespräche mit Zeitzeugen durchgeführt werden konnten.

Besonders zu empfehlen ist die Ausstellung auch für Schulklassen. Es sind kostenfreie Führungen möglich, die aber rechtzeitig angemeldet werden sollten (Anmeldung bei F. Mühldorfer, 0176-45504145 bzw. f.muehldorfer@muenchen-mail.de). Ein Besuch kann auch ein Beitrag sein zur Aufklärungs- und Bildungsarbeit, um den leider auch in unserem Landkreis verstärkt auftretenden rechtsextremen Provokationen entgegenzutreten. Letztes Jahr konnten mit dieser Ausstellung in Traunstein über 400 Schülerinnen und Schüler aus 18 Klassen erreicht werden.

Die Eröffnung findet am Donnerstag, 8.11., um 19 Uhr statt. Bürgermeister Karl Schleid übermittelt für die Stadt Trostberg ein Grußwort; daneben gibt es eine Einführung in die Thematik der Ausstellung. Der Abend wird musikalisch umrahmt.

Als Begleitprogramm werden folgende Veranstaltungen angeboten:

Dienstag,13.11., 18.30 Uhr, Vortrag von Susanne Weisse: Ein vergessener Teil der Geschichte: Das KZ-Außenlager Trostberg 1944/45

Sonntag 18.11., 14.30, Treffpunkt Stadtmuseum: Stadtrundgang „Trostberg in der Zeit des Nationalsozialismus“ mit Walter Heinze und Friedbert Mühldorfer

Dienstag, 20.11.2018, 19.00 Uhr, Vortrag der Soziologin Marina Mayer: Wie verbreitet ist „rechtes“ Denken? Untersuchungen zu Einstellungen in der „Mitte“ der Gesellschaft.

Alle Veranstaltungen finden im Atrium des Stadtmuseums Trostberg, Schedling 7, statt. Sie sind ebenso kostenfrei wie der Besuch der Ausstellung (Mo – Fr 9-19 Uhr, Sa/So 18-18 Uhr).

Veranstalter ist das Netzwerk Bunt statt Braun im Landkreis Traunstein, in dem sich Organisationen und Einzelpersonen des gesamten gesellschaftlichen Spektrums, dem kirchlichen, gewerkschaftlichen und zivilgesellschaftlichen Bereich, zusammengeschlossen haben. (Ansprechpartner Bernd Rohrbach, Dekanatsjugendstelle Traunstein, Tel. 0179-1205748).Austellung_poster_final 2018

Zum Tod von Martin Löwenberg – ein Nachruf von Friedbert Mühldorfer

6. April 2018

Nachruf Martin Löwenberg

Ostermarsch 2018 Traunstein

20. März 2018

Am Karsamstag, den 31.März 2018, findet der diesjährigen Ostermarsch in Traunstein statt.

Film-Matinee „Klänge des Verschweigens“

7. November 2017

Anlässlich der Reichspogromnacht vom 9. November 1938 zeigen wir am
Sonntag, 12. November 2017 um 11 Uhr im Stadtkino Trostberg
den detektivischen Musikfilm von Klaus Stanjek (D 2013) mit den Stimmen von Hannelore Hoger und Urlich Noethen. Klänge des Verschweigens Kinoflyer

Kurt Messerschmidt mit 102 Jahren verstorben

7. Oktober 2017

Kurt Messerschmidt, Überlebender des „Todesmarsches“ ist am 12. September in einer Klinik seiner Heimatstadt Portland im US-Bundesstaat Maine, verstorben. Er wurde über 102 Jahre alt und war der letzte Überlebende des Todesmarsches von KZ-Häftlingen, der am 3. Mai 1945 bei Surberg, wenige Stunden vor der Befreiung, mit einem Massaker von SS-Männern endete. Nachruf auf Kurt Messerschmidt

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